Die Geburt des FC Wiedlisbach

1946, genauer der 5. August war es, als sich ein paar Jungs zusammenschlossen, um

den FC Wiedlisbach zu gründen. Einige Wiedlisbacher verspürten schon früh den Drang, Fussball zu spielen. Diese taten es dann beim FC Wangan a/Aare. Der Wunsch kam aber auf, dies als eigenständiger Verein, dem FC Wiedlisbach, zu tun.

Es gab damals bereits einen Turnverein, den Veloclub und einen Stemm - und Ringclub, aber eben noch keinen FCW.

Nun war es dann an diesem besagten Montag, just auch gerade zur Attiswiler - Chilbi, soweit. Die Gründerversammlung wurde in der Kaffeehalle der Bäckerei Werthmüller einberufen. Dabei fanden sich 19 Gründer ein :

Berger Armin, Feldmann Hans
Hostettler Albert, Känzig Herbert
Känzig Otto, Känzig Werner
Känzig Willi, Knuchel Hans
Kopp Hans - Rudolf, Kopp Werner
Lengacher Fritz, Lüdi Hans
Lüdi Walter, Obrecht Hermann
Siegrist Rudolf, Wyss Fritz
Werthmüller Fritz

Der Gründungsort wurde nicht von ungefähr so gewählt, wurde doch Fritz Werthmüller sogleich als erster Präsidentdes FC Wiedlisbach vereidigt.

Präsenzliste der Gründerversammlung

Der FC Wiedlisbach war nun geboren, die Bestellung der blau - weissen Hemden abgesegnet. Doch ein grosses Fragezeichen blieb, wo spielen wir? Ein geeignetes Terrain war zu dieser Zeit trotz grossen Anstrengungen nicht so einfach zu finden. Der Spielplan für die Vorrunde war vom Verband längst aufgestellt. So nahm man Kontakt mit dem FC Wangen auf, mit der Bitte, die Heimspiele im Gastrecht auf dem Sportplatz Moos auszutragen. Dieser Platz befand sich ziemlich genau dort, wo sich heute der LKW - Militärparkplatz an der Autobahnausfahrt Richtung Bern befindet.

Um 1950, eine der ersten Aufnahme mit der Mannschaft vom FC Wiedlisbach

Bezeichnenderweise fand dann das allererste Meisterschaftsspiel just gegen den FC Wangen a/Aare statt. Als Umkleideraum musste die Waschküche des Restaurant Schlüssel in Wiedlisbach herhalten. Der damalige Wirt Adolf Ingold installierte dann eine Dusche und alle waren mit dieser Lösung überglücklich.

Da damals auch die gegnerischen Mannschaften mehrheitlich mit dem Velo anreisten, war dann vor dem Schlüssel ein beachtlicher Velopark vorzufinden, ganz zum Ärger des
Wirtes. Noch im gleichen Jahr fand sich ein geeigneter Fussballplatz. Godi Stuck Sen. führte intensive Verhandlungen mit dem Verwalter und Eigentümer des Bippliried. Das Dettenbühl stellte dann dieses wunderschön gelegene Weideland zur Verfügung. Das Bippliried liegt dort, wo sich heute das Hornusserfeld befindet.

Das Bippliried


Die Waldkulisse dieses Spielfeldes lockte immer zahlreiche Zuschauer an, über den Platz selber war keiner der Gegner erfreut. Man spielte ständig auf und ab - «Ich habe keine Steigeisen dabei» war wohl noch einer der harmloseren Kommentare.

Vier Jahre später dann wurde der eigentlich grosse Wurf gelandet, mit dem Bau des heutigen Sportplatzes.