Unser Präsident hat das Wort

Jahresbericht der Saison 2010/2011

Eine lange und in meinen Augen zu ereignisreiche Saison ist im Juni zu Ende gegangen. Und noch nie ist es mir so schwer gefallen wie dieses Jahr, meinen Jahresbericht zu schreiben. Für mich persönlich war es eine Saison der Extreme: Stolz über gemeinsam Erreichtes wie die Flutlichtanlage und Momente grössten Frust’s und unglaublicher Enttäuschung.

 

Sportlich begann die Saison hervorragend: Sieg im Postcup, Sieg gegen den 2. Ligaabsteiger Derendingen im Cup, Sieg im ersten Meisterschaftsspiel - und das alles mit einer schönen Spielanlage. Die zweite Mannschaft hatte ebenfalls genügend Spieler und auch im Junioren- und Veteranenbereich lief soweit alles rund. Doch irgendwie kam der Wurm ins System, die teils hervorragenden Ergebnisse der 2. Mannschaft gerieten völlig in den Hintergrund, und die Saison als Ganzes gipfelte in der für mich persönlich grössten Enttäuschung: Die Art und Weise der Trainerdiskussion um Francesco Zizzo.

 

Kommunikation ist nie einfach – vor allem da Gesendetes und Empfangenes oft nicht übereinstimmen. Ich kann im Zusammenhang mit den Vorkommnissen der letzten Saison deshalb nur aus der Empfängerperspektive sprechen, also wie das Vorgehen der Mannschaft bei mir angekommen ist. Ich bin seit ca. 17 Jahren Spieler der ersten Mannschaft, seit 2004 im Vorstand und seit 2006 Präsident. Ich bin der Meinung es sei nicht zu viel verlangt, dass mir resp. dem Vorstand auch in schwierigen Fragen der nötige Respekt und das Vertrauen entgegengebracht wird, das wir verdienen – sonst hätte man uns nämlich nicht wählen dürfen. Das Vorgehen der ersten Mannschaft hinter dem Rücken zweier Spieler, die auch Vorstandsmitglieder sind de facto den Rauswurf des Trainers zu beschliessen hat mich schwer getroffen. Ich glaube von mir behaupten zu können mich auch in sportlich schwierigeren Zeiten stets schützend vor die Mannschaft gestellt zu haben und bin ebenso der Meinung, dass der Vorstand stets versucht hat, das Beste für das Team und den Verein zu erreichen. Dass dies nicht immer klappt, liegt in der Natur der Sache. Die Frage ist eben nur, wie man damit umgeht. Letztlich ist der Vorstand von der Hauptversammlung gewählt – sprich im Grossen und Ganzen von den Aktivmitgliedern. Und man darf sicher argumentieren, dass der Vorstand die Inputs der Aktiven bestmöglich umzusetzen zu versuchen hat. Nur, ist es nicht so, dass es sehr bequem ist die Verantwortung für Entscheide an einen Vorstand abzudelegieren, damit das einzelne Mitglied sich nicht exponieren muss? Die Kehrseite dieser Delegation ist, dass die Vorstandsmitglieder Entscheidungen im besten Wissen und Gewissen für den Verein treffen und das Mindeste, was man erwarten kann ist, dass bei allfälligen Problemen aktiv das Gespräch mit dem Vorstand gesucht wird, damit man rechtzeitig Lösungen suchen kann. Eine Bombenwurfstrategie a là „entweder der Trainer oder wir“ kann ich beim besten Willen nicht dazu zählen. Ich nehme zur Kenntnis, dass die Art und Weise des Vorgehens vermutlich nicht mutwillig oder böswillig erfolgt ist – aber das ändert nichts daran, wie das Ganze bei mir angekommen ist. In mir drin ist viel kaputt gegangen, was meine Einstellung zum FCW betrifft – und das liegt wie ein Schatten über meinem Tun. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht nur mir so geht.

 

Das alles ändert aber nichts daran, dass mir die Zukunft des FCW immer noch sehr am Herzen liegt. Ein wichtiger Schritt und sicherlich das grosse Highlight der letzten Saison war die Realisierung der Flutlichtanlage auf dem Hauptfeld. Dank des Engagements vieler Personen im Hintergrund während der letzten 5-6 Jahre war es möglich diesen langgehegten Traum in Erfüllung gehen zu lassen.

 

Und jetzt gilt es weiter nach vorne zu blicken: Damit die grundsätzlich positive Entwicklung der letzten Jahre nicht zu einem abrupten Ende kommt, ist in meinen Augen folgendes von extremer Wichtigkeit:

  • Der Nachwuchs ist und bleibt das Rückgrat des Vereins. Was passiert, wenn man den Juniorenbereich vernachlässigt, durfte der FCW während beinahe 10 Jahren (von Mitte der 90er bis Mitte 2000) schmerzlich erfahren. Deshalb mein Aufruf an jeden von Euch: nehmt euch den Nachwuchs zu Herzen, geht Spiele schauen, helft an den Junioren F-Turnieren, pfeift Matches, diskutiert mit den Eltern und vorallem seht dies nicht als „müssen“ an, sondern als etwas, das Freude macht! Das schafft Zusammenhalt über die Altersgrenzen hinweg.
  • Ihr seht irgendwo Handlungsbedarf oder Probleme? Dann sprecht sie offen an und wartet nicht, bis es zu spät ist. Denn wo ein vertrauensvoller Umgang möglich ist, ist es auch möglich Lösungen zu finden ohne Geschirr zu verschlagen.
  • Last but not Least – und das schliesst die beiden vorgenannnten Punkte mit ein: Übernehmt Verantwortung. Der Verein befindet sich immer noch im Wandel – und ohne neue Kräfte läuft ihr Gefahr, dass alles plötzlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Der Generationenwechsel im Vorstand geht weiter und Eure Kollegen wie Adi Gerber und Roli Hubler, die neu im Vorstand sin, brauchen Eure Unterstützung. Denn es geht nicht, dass alles an den gleichen Personen hängen bleibt – da schmeisst jeder den Bettel irgendwann hin.

 

Deshalb zum Schluss meines Jahresberichtes ein Aufruf von Herzen: Kritisieren ist immer leicht, selber Verantwortung übernehmen ein Zeichen wahrer Grösse. Ich habe null Bock dieses Jahr immer wieder Bitti-Bätti machen zu müssen, sondern appelliere an Eure Eigenständigkeit und euren Team-Spirit: Meldet Euch freiwillig, helft mit, unterstützt einander. Denn nur so können wir das was zu tun ist auf genügend Schultern verteilen, so dass es für jeden problemlos nebenbei zu bewältigen ist. Dann bin ich überzeugt, stehen dem FCW noch viele spannende und erfolgreiche Jahre ins Haus.

 

Markus Frenzen, Präsident

19.08.2011

 

Jahresbericht Saison 2009/2010

Werte Ehrenmitglieder, Mitglieder und Freunde des FCW

 

Die vergangene Saison war für mich geprägt durch viel Licht, aber auch viel Schatten.

 

Sportlich stand der Wechsel nach 3 Jahren von Res Hasler zu Francesco Zizzo bevor, die zweite Mannschaft stand lange ohne Trainer da, bis sich mit Jürg Kilchenmann die ideale Lösung ergab. Einzig die Juniorenabteilung stand aus meiner Sicht ohne grössere Probleme/Veränderungen da – mit einem hohen Bestand an eigenen Junioren und einem guten Trainerteam. Das Beleuchtungsprojekt schien auf guten Wegen und auch das Clubhausrestaurant erstrahlte nach einigen kleineren Arbeiten wieder in neuem Glanz.

 

Doch es kam, wie es so oft kommen musste: Die Vorrunde war sportlich ein Misserfolg für die erste Mannschaft, das Beleuchtungsprojekt musste im Winter sistiert werden, die defekten Lampen auf dem oberen Platz wurden trotz mehrmaligem Erteilen des Auftrags an die entsprechnede Firma nicht ausgewechselt, 6 Junioren wurden vom FC Solothurn in der Winterpause abgeworben, mehrere Juniorentrainer legten ihr Amt mitten in der Saison nieder. Einzig die zweite Mannschaft mit einem hervorragenden Saisonstart, die guten Ergebnisse der Junioren (mit Highlight Aufstieg in die 1. Stkl. der Jun. Da und dem Cup-Weiterkommen) sowie die Erfolge im Sponsoring bei den Junioren und den Aktiven (neue Ausrüstungen) vermochten die Stimmung etwas zu heben. Auch das Trainingslager mit weit über 40 Teilnehmenden war ein voller Erfolg. Leider gingen diese Erfolge in der Summe der negativen Ereignisse im Winter/Frühling beinahe unter.

 

Der Frühling war geprägt durch Sitzungen, Telefonate, Briefe und noch viel mehr Zeit – nur um den Spielbetrieb der Junioren aufrechtzuerhalten. Und hier spreche ich natürlich nicht nur von mir – Trix, Roland und noch einige mehr, haben ihrerseits mindestens den gleichen Aufwand betrieben, um das Funktionieren der Juniorenabteilung zu gewährleisten. Einige Erfolge konnten wir in dieser intensiven Zeit verbuchen. Ich zähle diese nicht auf, um Lob einzuheimsen, sondern ich möchte euch einmal vor Augen führen, was es im Hintergrund zu tun gibt. Vielleicht revidiert der eine oder andere ja dann seine Meinung, dass der Vorstand ja "nicht einmal" die Matches besuchen kommt:

  •  Trainer Jun F gefunden (Carolin Rupp, Rene Reber)
  •  Trainer Jun E gefunden (Rolf Loosli)
  •  Trainer Jun Db gefunden (Stefan Petruzzi, Tobias Studer)
  •  1 Jun E Mannschaft zurückgezogen, um 2 D-Mannschaften aufrechterhalten zu können (nach Abgängen zu Solothurn)
  • ­ Ersatz für Res Widmer und Lena Schmitz im Clubhaus gefunden (Markus Wyss / Manuela Mangold)
  • ­ Ersatz für Clubhausreinigung gefunden (Manuela Mangold)
  • ­ Das Baugesuch für das Flutlicht vor der Ablehnung bewahrt

 

Auch in der Rückrunde ging es turbulent weiter. So konnte die erste Mannschaft endlich den Tritt finden und holte Punkt um Punkt, so dass die Saison versöhnlich abgeschlossen werden konnte – jedoch keinenfalls dort, wo Trainer, Spieler und Verein dies gerne gesehen hätten. Der positiven Entwicklung der 1. Mannschaft stand leider die umso schlechtere Rückrunde der zweiten Mannschaft gegenüber – aber ich bin zuversichtlich, dass diese Saison ein Platz im Mittelfeld durchaus drinliegt. Für die Junioren wurde es die erwartet schwere Rückrunde. Ich bin stolz auf das ganze Juniorenteam (Roland, Trix und alle Trainer), dass es gelungen ist, die Kids bei Laune zu halten. Hier können wir sicherlich weiter drauf aufbauen. Der FCW hat es vor über 10-12 Jahren einmal schleifen lassen im Nachwuchs, mit dem Resultat, dass es heute in den Aktivmannschaften ein relativ grosses Loch zwischen der "alten" und der "jungen" Garde besteht. Dies wollen wir im Sinne des ganzen Vereins – und dazu zählt jeder einzelne von euch – mit allen Mitteln vermeiden. Ein Dorfverein wie der FCW kann langfristig nur bestehen, wenn es gelingt den eigenen Nachwuchs zu halten. Dazu braucht es jeden von Euch, denn:

­ Jeder ist ein Vorbild für die Jungen – auf und neben dem Platz

­ Es braucht das Engagement eines Jeden – häufig sind es Kleinigkeiten (Schiedsrichter für Juniorenspiele, Unterstützung am Juniorentrainingslager, Einsatzbereitschaft am Stedtliturnier, etc.)

­ Und es braucht Leute, die bereit sind auch etwas mehr Verantwortung zu übernehmen (Trainer, Schiri, OK, Vorstand)

 

Denn es gibt nichts frustrierenderes für mich – und damit spreche ich sicherlich auch meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen aus dem Herzen, als sich im Hintergrund den Allerwertesten aufzureissen, damit alles möglichst reibungslos funktioniert und vielleicht noch das eine oder andere grössere Projekt, von dem alle profitieren können umgesetzt werden kann und jeder Einsatz an Anlässen, Juniorenspielen erscheint als zu viel verlangt. Es gibt wie immer löbliche Ausnahmen – und es ist wie immer so, dass an denen aufgrund des Egoismus anderer alles hängen bleibt.

 

Als Verein haben wir hier im Vergleich zu den verganenen Jahren sicherlich grosse Fortschritte in die richtige Richtung gemacht. Aber es genügt noch nicht. Mein persönliches Ziel ist es, dass wir den Zusammenhalt, der uns während Umag 2010 ausgezeichnet hat – egal wer zu welcher Mannschaft gehört, egal wer wie alt ist, egal wer woher kommt – auch in den Vereinsalltag hineintragen können. So geht es allen letztlich viel einfacher und das Vereinsleben ist mit viel mehr Freude verbunden.

 

Darum: Bevor Du Dich über irgendetwas beschwerst, was nicht gut sei, überlege Dir einmal, was Du selbst beitragen kannst, um etwas zu erleichtern / zu verbessern – denn DAS ist wahrer Teamgeist.

 

Ich will meinen Bericht nicht als negativ verstanden wissen, sondern vielmehr soll er ein wenig zum Nachdenken anregen. Wir haben ja eigentlich eine gute Truppe beisammen – Spass auf und neben dem Platz. Es ist mir ein Anliegen, dass wir diesen Drive mitnehmen und zusammen noch viele Erfolge feiern können. Denn nur zusammen können wir etwas erreichen, Spass haben und mit viel Freude unserem Hobby frönen. Die letzten paar Wochen waren ein wahrer Lichtblick und einige Schritte in die richtige Richtung. Daran müssen wir anknüpfen, daran muss jeder einzelne anknüpfen, dann leben wir auch wahren Teamgeist.

 

Markus Frenzen

Präsident

25.08.2010

Das VereinsLEBEN...

Wir schreiben den 23. Juni 2009. Die Saison 2008/2009 liegt hinter uns. Ebenso das Stedtli- & Juniorenturnier, welches heuer zum 24. Mal durchgeführt wurde. Ich möchte hierzu einige Gedanken verlieren, die meines Erachtens das gesamte Vereinsleben spiegeln:

  • Das diesjährige Turnier war ein voller Erfolg. Der Regen "beglückte" uns nur am Freitagabend, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Als Augenzeuge kann ich bestätigen, dass irgendwann in der Nacht sternenklarer Himmel über Wiedlisbach war und sich dieser auch bis zum Sonnenaufgang gehalten hat... Am Samstag und Sonntag war uns der Wettergott hold und dementsprechend viel los auf der Gerzmatt.
  • Ein solches Turnier kann nur erfolgreich durchgeführt werden, wenn alle ihren Beitrag leisten. Die rund 150 Arbeitsschichten wollen besetzt sein - und dies klappt nur, wenn alle ihren Pflichten nachkommen. Doch sind wir einmal ehrlich: Klar muss "gearbeitet" werden, aber ist es nicht so, dass dies im Zusammensein mit den FC-Kollegen auch mit Spass verbunden ist? Ist es nicht so, dass das Gelingen eines solchen Anlasses und das Wissen um den eigenen Beitrag daran einen mit Stolz erfüllt? Ist es nicht schön, wenn man als FC-Mitglied im Dorf positiv wahrgenommen wird? Und ist es nicht so, dass der  eine oder andere sogar noch etwas dabei lernen kann, wenn er sich für den Verein engagiert (sei es "kochen", Grillieren oder gar Organisieren")? Sprich: Verantwortung übernehmen gehört zum Leben und somit auch zum VereinsLEBEN. Leider war es auch dieses Jahr wieder so, dass es Einzelfälle gab, die es Zitat "angesch....." in der eingeteilten resp. zugesagten Schicht zu erscheinen. Das ist nicht nur respektlos gegenüber denjenigen, welche den Anlass organisiert haben, sondern insbesondere eine Frechheit gegenüber den eigenen Kollegen, die die Vakanz ausbaden müssen, um die vielen Gäste zu bedienen. Wir werden dies vom Verein nicht tolerieren. An dieser Stelle möchte ich es aber nicht unterlassen, den vielen fleissigen, zuverlässigen und mehr oder weniger pünktlichen Helfern meinen grossen Dank auszusprechen.

 

Es sind häufig die Kleinigkeiten, die einen motivieren, sich im Vorstand für den Verein zu engagieren. Es sind aber auch ebenso häufig Kleinigkeiten (oder egoistisches Verhalten einzelner Mitglieder) die einen dazu bringen sich zu fragen, warum man das alles auf sich nimmt. Jeder von uns im Vorstand hat einen Job, Familie/Freunde/Lebenspartner und noch viele andere Interessen oder Verpflichtungen und erledigt die Vorstandsarbeit nebenbei. Dies auch, wenn es einem zwischendurch zum Hals heraus hängt. Häufig sind dies Sachen, die das einzelne Mitglied gar nicht sieht oder sehen will. Denn nur dank der vielen stillen Schaffer ist es überhaupt möglich Jahr für Jahr einen Meisterschaftsbetrieb und eine vernünftige Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

 

Deshalb meine abschliessende Bitte an Dich:

Bevor Du meckerst, wenn Du hin und wieder einmal mithelfen und etwas Freizeit opfern sollst, halte Dir vor Augen, was viele andere für Dich tun, damit Du Deinem Hobby mit Freude nachgehen kannst. Und wenn Du Dir noch bewusst wirst, dass Du seit Deiner Juniorenzeit hauptsächlich Konsument dessen warst, was andere Dir ermöglicht haben, ist es vielleicht an der Zeit einmal selber Verantwortung im Vereinsleben zu übernehmen...

 

Euer Präsident

Markus Frenzen

Stellungnahme zu den Sofortmassnahmen des Verbandes in Sachen Schutz der Schiedsrichter

FC Wiedlisbach verurteilt die Vorkommnisse gegenüber den Schiedsrichtern in den letzten Wochen aufs Schärfste. Jegliche Formen von Bedrohungen, Beleidigungen  und  Tätlichkeiten   sei es gegen  Schiedsrichter,  Mit-  oder  Gegenspieler, Funktionäre oder Zuschauer – sind nicht tolerierbar.

Unter  der  Anleitung des   Schweizerischen  Fussballverbandes  ("SFV")   und  des   Solothurner Kantonal-Fussballverbandes ("SKFV") haben nahezu alle 60 Vereine des SKFV grosse Anstrengungen unternommen,   das gesamte Vereinsumfeld auf das Thema FairPlay (insbesondere auch im Bereich Verhalten auf und neben dem Platz) zu sensibilisieren.

Die vom Verband im Schreiben  vom  1. Mai 2009 stipulierten Sofortmassnahmen  haben  wir mit Befremden zur Kenntnis genommen.  Unserer Ansicht  handelt es  sich bei diesen Massnahmen um eine reine Symptombekämpfung, ohne die zugrunde liegenden Probleme zu adressieren. Für die Verfehlungen einzelner Vereine werden alle anderen Vereine des SKFV, die bereits bis anhin den Schutz der Schiedsrichter stets gewährleistet haben, de facto in Sippenhaft genommen.

Der Schutz der Schiedsrichter ist auch für mich ein zentraler und unabdingbarer Grundpfeiler im gesamten   Spielbetrieb.  Ich bin aber  der  Ansicht, dass  die stipulierten  Massnahmen  einen Eingriff in die administrative und finanzielle Autonomie der Vereine darstellt und dies nicht mit den Statuten des SFV vereinbar ist. Des weiteren steht die Auflage, dass der Heimklub zwei Betreuer zum Schutz des Schiedsrichters zu stellen hat und für allfällige Vorfälle haftbar ist im Widerspruch zu den Artikeln 14 und 15 des Wettspielreglementes, wonach auch der Auswärtsklub "…auch bei Austragung eines  Wettspiels auf gegnerischem Platz…" "…für die Handlungen seiner Spieler, Mitglieder, Funktionäre, Vertreter, Anhänger und Zuschauer haftbar." ist.

Es sei an dieser Stelle nochmals klar gesagt,  der FC Wiedlisbach Anstrengungen zum Schutz der Schiedsrichter unterstützt. Die vom Verband nun vorgeschriebenen Massnahmen  stellen  jedoch  einen  Affront gegenüber  allen  Vereinen  dar  welche  sich in der Vergangenheit für Ordnung auf und neben dem Platz eingesetzt haben und dies auch in Zukunft tun werden.

Der FC Wiedlisbach wird die Sofortmassnahmen  zum Schutz  der  Schiedsrichter  bis Ende  der  laufenden  Saison  umsetzen,  auch  wenn  wir  grosse Vorbehalte hinsichtlich Rechtmässigkeit, Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit hegen.

Es ist mein Verständnis, dass  wir alle nur das Beste  für den Amateur Fussball in der Region wollen  und wir die Vorkommnisse der vergangenen  Wochen nicht tatenlos hinnehmen können. Die  zukünftige  Lösung  muss  aber  von den  Vereinen  des  SKFV  mitgetragen  werden,  um nachhaltig  erfolgversprechend  und zielführend  zu sein. Hierbei werden wir nicht um einen gemeinsamen Dialog herum kommen.

Sportliche Grüsse

Markus Frenzen
Präsident
17.05.2009

Liebe Sportfreunde

 

Es kommt mir vor, als hätte ich gerade erst meinen letzten Beitrag geschrieben und ins Internet gestellt. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass dies ja bereits 6 Monate her ist. Und ehe man sich's versieht, ist die letzte Saison abgehakt, das Stedtliturnier erfolgreich durchgeführt, eine zweite Aktivmannschaft gemeldet, Vorrunde schon wieder vorbei, Obama gewählt und mein USA-Aufenthalt praktisch zu Ende. Doch der Umstand, dass der Spielbetrieb in die Winterpause geht bedeutet noch lange nicht, dass auch die FC-Arbeit Pause macht. Ich habe dieses Jahr unter anderem nutzen können, um einmal mit der nötigen Distanz zum täglichen Vereinsleben unsere Leistungen der vergangenen Jahre kritisch zu hinterfragen sowie mir Gedanken zur Zukunft des FC Wiedlisbach zu machen.

 

In meinen Augen, gehörten die letzten 5 Jahre zu den anspruchsvollsten, die der FCW erlebt hat. Wir haben vieles unter den schwierigen Voraussetzungen gut gemacht, aber auch Fehler begangen. Wir werden diese Punkte im Vorstand besprechen und wo notwendig, Massnahmen einleiten, damit uns der FC auch nachhaltig Freude bereiten wird. Zu unseren grössten Herausforderungen gehören derzeit die Verstärkung des Juniorentrainerstabes, die Suche nach einem (zusätzlichen) Betreuer oder Trainer für die 2. Mannschaft und deren Entwicklung ins vordere Mittelfeld der 5. Liga, die Schiedsrichter-Rekrutierung sowie Verbesserung der Infrastruktur. Mir persönlich ist es zudem ein Anliegen, dass wir von unserem natürlichen "Silo-Denken" (Aktive, Junioren, Veteranen als Vereine im Verein) etwas lösen. Denn mittelfristig werden wir nicht umhinkommen, uns mit dem Thema Generationenwechsel weiter zu befassen - und dieser wird umso einfacher zu bewältigen sein, wenn wir über ein funktionierendes Zusammenspiel über alle Altersstufen im Verein verfügen.

 

Ab Dezember werde ich wieder vor Ort sein und würde mich freuen, auch von Euch Ideen, Anregungen oder Kritik zu hören - Was findet Ihr gut, was stört Euch, wo seht Ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten?

 

Sportliche Grüsse

Euer Präsi

Markus Frenzen

5.11.2008

 

 

Werte Fussballbegeisterte, Liebe Mitglieder

 

The American Way

 

Der Ausdruck "American Way" steht mithin für die Idee, dass jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seinen Lebensstandard durch Entschlossenheit, harte Arbeit und Begabung entscheidend verbessern kann. Anders gesagt: Wer an seine Träume, Ideale und Ziele glaubt, kann diese auch erreichen. Das einzige, was es dazu braucht, ist der unbändige Wille (und manchmal noch die noetige Portion Glück) es auch erreichen zu wollen.

 

Wenn wir das Ganze auf unseren Verein ummünzen, dann zieht sich auch dieser Gedanke wie ein roter Faden durch all unsere Aktivitäten: von der Juniorenbewegung, den Aktiven, Veteranen über all die Projekte wie Trainingslager der Junioren, Juniorendresses, Aufstiegsambitionen und zu guter letzt die Beleuchtungssanierung des Hauptfeldes.

 

Wir haben bereits mehrfach gezeigt, was mit Einsatz und Willen erreicht werden kann: Das Juniorentrainingslager war ein voller Erfolg (an dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an alle Helfer!) und die Juniorendresses sind im Einsatz.

Unsere Veteranen-Gruppierung kämpft am 1. Mai gegen Subingen um den Cupsieg.

 

Unsere erste Mannschaft hat den Tritt wieder gefunden und ist mit den dringend benötigten drei Siegen in die Rückrunde gestartet. Hier wird sich zeigen, ob das gemeinsam angestrebte Ziel (Aufstieg) noch zu erreichen ist. Von meiner Seite nur soviel: Wenn der Wille wirklich da ist, kommt das Wettkampfglück fast von allein. Mit dem Potential, das in dieser Mannschaft steckt und den vielen jungen Spielern, die nachrücken und einem Trainer, der die Sprache der Mannschaft spricht, kann dies zweifelsohne erreicht werden.

 

Das Thema Platzbeleuchtung wird sicherlich noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Aber auch hier gehen wir Schritt für Schritt voran, frei nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

Mein USA - Aufenthalt nähert sich mit grossen Schritten der Halbzeit und ich freue mich darauf, bald selber wieder die Stiefel für den FCW schnüren zu können. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, insbesondere an all die Helfer, die meist im Hintergrund aktiv sind und kaum wahrgenommen werden. Ohne Euren Einsatz und Euren Enthusiasmus wäre das alles nicht denkbar. MERCI.

 

Beste Gruesse
Markus Frenzen
Präsident FCW

Anfahrtsplan Fussballplatz Gerzmatt

 

Hier finden Sie eine Wegbeschreibung mit Karte.

Webmaster gesucht

Hast Du Interesse, die Webseite des FC Wiedlisbach mitzugestalten?

 

Wir suchen jemanden, der mithilft, Beiträge, Fotos, etc. zu publizieren.

Voraussetzungen dafür braucht es wenige. Die Webseite wird direkt im Webbroser mit dem Tool Jimdo gepflegt, programmieren muss man also überhaupt nicht können. Was man mitbringen muss, ist das Flair für das Internet und "keine Angst", etwas an der Webseite des FCW zu verändern.

 

Bitte melden bei roland.brunner@ggs.ch

Schiedsrichter gesucht

Hast Du Freude am Fussball?

Möchtest Du Dich aktiv engagieren?

Möchtest Du wertvolle Erfahrungen sammeln?

Du bist mindestens 15 Jahre alt?

Und Du möchtest mit deinem Hobby deine Ferienkasse aufbessern?

Dann melde Dich und werde Schiedsrichter!

 

Informationen bei:

Philipp Gerber

078 / 772 23 58

Ergänzende Informationen findest Du auf der Homepage des Schweizerischen Schiedsrichterverbandes.

Newsletter

Periodisch wird ein Newsletter an alle Interessierten versendet (bsp. wenn neue Inhalte hinzugefügt werden). Einfach die Mailadresse hier eingeben und "anmelden" drücken.

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.