Unser Präsident hat das Wort

Das VereinsLEBEN...

Wir schreiben den 23. Juni 2009. Die Saison 2008/2009 liegt hinter uns. Ebenso das Stedtli- & Juniorenturnier, welches heuer zum 24. Mal durchgeführt wurde. Ich möchte hierzu einige Gedanken verlieren, die meines Erachtens das gesamte Vereinsleben spiegeln:

  • Das diesjährige Turnier war ein voller Erfolg. Der Regen "beglückte" uns nur am Freitagabend, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Als Augenzeuge kann ich bestätigen, dass irgendwann in der Nacht sternenklarer Himmel über Wiedlisbach war und sich dieser auch bis zum Sonnenaufgang gehalten hat... Am Samstag und Sonntag war uns der Wettergott hold und dementsprechend viel los auf der Gerzmatt.
  • Ein solches Turnier kann nur erfolgreich durchgeführt werden, wenn alle ihren Beitrag leisten. Die rund 150 Arbeitsschichten wollen besetzt sein - und dies klappt nur, wenn alle ihren Pflichten nachkommen. Doch sind wir einmal ehrlich: Klar muss "gearbeitet" werden, aber ist es nicht so, dass dies im Zusammensein mit den FC-Kollegen auch mit Spass verbunden ist? Ist es nicht so, dass das Gelingen eines solchen Anlasses und das Wissen um den eigenen Beitrag daran einen mit Stolz erfüllt? Ist es nicht schön, wenn man als FC-Mitglied im Dorf positiv wahrgenommen wird? Und ist es nicht so, dass der  eine oder andere sogar noch etwas dabei lernen kann, wenn er sich für den Verein engagiert (sei es "kochen", Grillieren oder gar Organisieren")? Sprich: Verantwortung übernehmen gehört zum Leben und somit auch zum VereinsLEBEN. Leider war es auch dieses Jahr wieder so, dass es Einzelfälle gab, die es Zitat "angesch....." in der eingeteilten resp. zugesagten Schicht zu erscheinen. Das ist nicht nur respektlos gegenüber denjenigen, welche den Anlass organisiert haben, sondern insbesondere eine Frechheit gegenüber den eigenen Kollegen, die die Vakanz ausbaden müssen, um die vielen Gäste zu bedienen. Wir werden dies vom Verein nicht tolerieren. An dieser Stelle möchte ich es aber nicht unterlassen, den vielen fleissigen, zuverlässigen und mehr oder weniger pünktlichen Helfern meinen grossen Dank auszusprechen.

 

Es sind häufig die Kleinigkeiten, die einen motivieren, sich im Vorstand für den Verein zu engagieren. Es sind aber auch ebenso häufig Kleinigkeiten (oder egoistisches Verhalten einzelner Mitglieder) die einen dazu bringen sich zu fragen, warum man das alles auf sich nimmt. Jeder von uns im Vorstand hat einen Job, Familie/Freunde/Lebenspartner und noch viele andere Interessen oder Verpflichtungen und erledigt die Vorstandsarbeit nebenbei. Dies auch, wenn es einem zwischendurch zum Hals heraus hängt. Häufig sind dies Sachen, die das einzelne Mitglied gar nicht sieht oder sehen will. Denn nur dank der vielen stillen Schaffer ist es überhaupt möglich Jahr für Jahr einen Meisterschaftsbetrieb und eine vernünftige Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

 

Deshalb meine abschliessende Bitte an Dich:

Bevor Du meckerst, wenn Du hin und wieder einmal mithelfen und etwas Freizeit opfern sollst, halte Dir vor Augen, was viele andere für Dich tun, damit Du Deinem Hobby mit Freude nachgehen kannst. Und wenn Du Dir noch bewusst wirst, dass Du seit Deiner Juniorenzeit hauptsächlich Konsument dessen warst, was andere Dir ermöglicht haben, ist es vielleicht an der Zeit einmal selber Verantwortung im Vereinsleben zu übernehmen...

 

Euer Präsident

Markus Frenzen

Stellungnahme zu den Sofortmassnahmen des Verbandes in Sachen Schutz der Schiedsrichter

FC Wiedlisbach verurteilt die Vorkommnisse gegenüber den Schiedsrichtern in den letzten Wochen aufs Schärfste. Jegliche Formen von Bedrohungen, Beleidigungen  und  Tätlichkeiten   sei es gegen  Schiedsrichter,  Mit-  oder  Gegenspieler, Funktionäre oder Zuschauer – sind nicht tolerierbar.

Unter  der  Anleitung des   Schweizerischen  Fussballverbandes  ("SFV")   und  des   Solothurner Kantonal-Fussballverbandes ("SKFV") haben nahezu alle 60 Vereine des SKFV grosse Anstrengungen unternommen,   das gesamte Vereinsumfeld auf das Thema FairPlay (insbesondere auch im Bereich Verhalten auf und neben dem Platz) zu sensibilisieren.

Die vom Verband im Schreiben  vom  1. Mai 2009 stipulierten Sofortmassnahmen  haben  wir mit Befremden zur Kenntnis genommen.  Unserer Ansicht  handelt es  sich bei diesen Massnahmen um eine reine Symptombekämpfung, ohne die zugrunde liegenden Probleme zu adressieren. Für die Verfehlungen einzelner Vereine werden alle anderen Vereine des SKFV, die bereits bis anhin den Schutz der Schiedsrichter stets gewährleistet haben, de facto in Sippenhaft genommen.

Der Schutz der Schiedsrichter ist auch für mich ein zentraler und unabdingbarer Grundpfeiler im gesamten   Spielbetrieb.  Ich bin aber  der  Ansicht, dass  die stipulierten  Massnahmen  einen Eingriff in die administrative und finanzielle Autonomie der Vereine darstellt und dies nicht mit den Statuten des SFV vereinbar ist. Des weiteren steht die Auflage, dass der Heimklub zwei Betreuer zum Schutz des Schiedsrichters zu stellen hat und für allfällige Vorfälle haftbar ist im Widerspruch zu den Artikeln 14 und 15 des Wettspielreglementes, wonach auch der Auswärtsklub "…auch bei Austragung eines  Wettspiels auf gegnerischem Platz…" "…für die Handlungen seiner Spieler, Mitglieder, Funktionäre, Vertreter, Anhänger und Zuschauer haftbar." ist.

Es sei an dieser Stelle nochmals klar gesagt,  der FC Wiedlisbach Anstrengungen zum Schutz der Schiedsrichter unterstützt. Die vom Verband nun vorgeschriebenen Massnahmen  stellen  jedoch  einen  Affront gegenüber  allen  Vereinen  dar  welche  sich in der Vergangenheit für Ordnung auf und neben dem Platz eingesetzt haben und dies auch in Zukunft tun werden.

Der FC Wiedlisbach wird die Sofortmassnahmen  zum Schutz  der  Schiedsrichter  bis Ende  der  laufenden  Saison  umsetzen,  auch  wenn  wir  grosse Vorbehalte hinsichtlich Rechtmässigkeit, Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit hegen.

Es ist mein Verständnis, dass  wir alle nur das Beste  für den Amateur Fussball in der Region wollen  und wir die Vorkommnisse der vergangenen  Wochen nicht tatenlos hinnehmen können. Die  zukünftige  Lösung  muss  aber  von den  Vereinen  des  SKFV  mitgetragen  werden,  um nachhaltig  erfolgversprechend  und zielführend  zu sein. Hierbei werden wir nicht um einen gemeinsamen Dialog herum kommen.

Sportliche Grüsse

Markus Frenzen
Präsident
17.05.2009

Liebe Sportfreunde

 

Es kommt mir vor, als hätte ich gerade erst meinen letzten Beitrag geschrieben und ins Internet gestellt. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass dies ja bereits 6 Monate her ist. Und ehe man sich's versieht, ist die letzte Saison abgehakt, das Stedtliturnier erfolgreich durchgeführt, eine zweite Aktivmannschaft gemeldet, Vorrunde schon wieder vorbei, Obama gewählt und mein USA-Aufenthalt praktisch zu Ende. Doch der Umstand, dass der Spielbetrieb in die Winterpause geht bedeutet noch lange nicht, dass auch die FC-Arbeit Pause macht. Ich habe dieses Jahr unter anderem nutzen können, um einmal mit der nötigen Distanz zum täglichen Vereinsleben unsere Leistungen der vergangenen Jahre kritisch zu hinterfragen sowie mir Gedanken zur Zukunft des FC Wiedlisbach zu machen.

 

In meinen Augen, gehörten die letzten 5 Jahre zu den anspruchsvollsten, die der FCW erlebt hat. Wir haben vieles unter den schwierigen Voraussetzungen gut gemacht, aber auch Fehler begangen. Wir werden diese Punkte im Vorstand besprechen und wo notwendig, Massnahmen einleiten, damit uns der FC auch nachhaltig Freude bereiten wird. Zu unseren grössten Herausforderungen gehören derzeit die Verstärkung des Juniorentrainerstabes, die Suche nach einem (zusätzlichen) Betreuer oder Trainer für die 2. Mannschaft und deren Entwicklung ins vordere Mittelfeld der 5. Liga, die Schiedsrichter-Rekrutierung sowie Verbesserung der Infrastruktur. Mir persönlich ist es zudem ein Anliegen, dass wir von unserem natürlichen "Silo-Denken" (Aktive, Junioren, Veteranen als Vereine im Verein) etwas lösen. Denn mittelfristig werden wir nicht umhinkommen, uns mit dem Thema Generationenwechsel weiter zu befassen - und dieser wird umso einfacher zu bewältigen sein, wenn wir über ein funktionierendes Zusammenspiel über alle Altersstufen im Verein verfügen.

 

Ab Dezember werde ich wieder vor Ort sein und würde mich freuen, auch von Euch Ideen, Anregungen oder Kritik zu hören - Was findet Ihr gut, was stört Euch, wo seht Ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten?

 

Sportliche Grüsse

Euer Präsi

Markus Frenzen

5.11.2008

 

 

Werte Fussballbegeisterte, Liebe Mitglieder

 

The American Way

 

Der Ausdruck "American Way" steht mithin für die Idee, dass jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seinen Lebensstandard durch Entschlossenheit, harte Arbeit und Begabung entscheidend verbessern kann. Anders gesagt: Wer an seine Träume, Ideale und Ziele glaubt, kann diese auch erreichen. Das einzige, was es dazu braucht, ist der unbändige Wille (und manchmal noch die noetige Portion Glück) es auch erreichen zu wollen.

 

Wenn wir das Ganze auf unseren Verein ummünzen, dann zieht sich auch dieser Gedanke wie ein roter Faden durch all unsere Aktivitäten: von der Juniorenbewegung, den Aktiven, Veteranen über all die Projekte wie Trainingslager der Junioren, Juniorendresses, Aufstiegsambitionen und zu guter letzt die Beleuchtungssanierung des Hauptfeldes.

 

Wir haben bereits mehrfach gezeigt, was mit Einsatz und Willen erreicht werden kann: Das Juniorentrainingslager war ein voller Erfolg (an dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an alle Helfer!) und die Juniorendresses sind im Einsatz.

Unsere Veteranen-Gruppierung kämpft am 1. Mai gegen Subingen um den Cupsieg.

 

Unsere erste Mannschaft hat den Tritt wieder gefunden und ist mit den dringend benötigten drei Siegen in die Rückrunde gestartet. Hier wird sich zeigen, ob das gemeinsam angestrebte Ziel (Aufstieg) noch zu erreichen ist. Von meiner Seite nur soviel: Wenn der Wille wirklich da ist, kommt das Wettkampfglück fast von allein. Mit dem Potential, das in dieser Mannschaft steckt und den vielen jungen Spielern, die nachrücken und einem Trainer, der die Sprache der Mannschaft spricht, kann dies zweifelsohne erreicht werden.

 

Das Thema Platzbeleuchtung wird sicherlich noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Aber auch hier gehen wir Schritt für Schritt voran, frei nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

Mein USA - Aufenthalt nähert sich mit grossen Schritten der Halbzeit und ich freue mich darauf, bald selber wieder die Stiefel für den FCW schnüren zu können. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, insbesondere an all die Helfer, die meist im Hintergrund aktiv sind und kaum wahrgenommen werden. Ohne Euren Einsatz und Euren Enthusiasmus wäre das alles nicht denkbar. MERCI.

 

Beste Gruesse
Markus Frenzen
Präsident FCW